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"fill : with own imagination“ and “…&C” (and continue)
Diese beiden Grundprinzipien durchziehen alle Werke des in Hamburg geborenen Künstlers Arthur Köpcke, die den Betrachter auch heute noch herausfordern, Kunst und Alltag erfinderisch zu begegnen. Als gleichsam humorvolle wie ernsthafte Anliegen fordern sie auf: ‚Use your own imagination in an infinite process.’
Das Leben und Werk des 1927 in Hamburg geborenen Künstlers Arthur Köpcke war geprägt von einer biographisch bedingten Infragestellung seiner Existenz und seiner Umwelt. Traumatische Erlebnisse zu Ende des 2. Weltkrieges hinterließen bei Köpcke das Empfinden, in einem permanenten Ausnahmezustand zu leben. Als Künstler Autodidakt, umspannte sein umfangreiches Werk Literatur, Malerei, Objekt-, Konzept- und Aktionskunst. In den 50er Jahren beim Versuch von der Kunst zu leben gescheitert, beschloss er aus dieser Not in Dänemark eine Tugend zu machen: in der internationalen Fluxus-Bewegung, die die Verschmelzung von Kunst und Leben zum Ziel hatte, erkannte Köpcke Gleichgesinnte. Es galt nicht mehr Werke herzustellen, die als Galerieware zu verkaufen war, sondern Kunst zu machen, die vom alltäglichen Leben zehrte. Das Augenmerk lag auf dem Gewöhnlichen, nicht dem Exotischen, dem Ereignis und nicht der Pose, dem Prozess und nicht dem Kunstwerk.
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